Ein Herz für Kinder

Seit 24 Jahren kämpft die Aktion "Ein Herz für Kinder" mit Unterstützung der BILD-Zeitung für bessere Lebensbedingungen der Kinder - in Deutschland und in aller Welt.

Im Jahr 2008 feierte Ein Herz für Kinder seinen 30. Geburtstag. Lesen Sie hier, wie vor drei Jahrzehnten alles begann:

Seid nett zueinander. Mit diesem Grundsatz begann Axel Springer seine journalistische Laufbahn. Im Mittelpunkt seiner Zeitungsarbeit sollte der Mensch stehen. Kein Wunder also, dass dieser Gedanke auch im Vordergrund der Aktion Ein Herz für Kinder steht, die der Verleger im Sommer 1978 ins Leben rief.


Im Radio hörte Springer, dass in Deutschland jährlich fast 1.500 Kinder bei Verkehrsunfälen getötet werden. Kinder, die nicht angeschnallt waren oder unachtsam auf die Straße liefen; Kinder, die vor ihren Schulen von Rasern überfahren wurden; oder Kinder, die starben, weil Ampeln und Zebrastreifen fehlten.

Millionen machten von Anfang an mit

Axel Springers Plan stand fest: BILD, Europas größte Tageszeitung, sollte dazu beitragen, die erschreckenden Zahlen zu senken.

Die roten Ein-Herz-für-Kinder-Aufkleber wurden entwickelt. Der Anfang der größten BILD-Hilfsorganisation. Millionen Autofahrer machten mit, klebten die Aufkleber auf ihre Wagen und symbolisierten damit ihre Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Seitdem kämpft ein Ein Herz für Kinder für mehr Ampeln, mehr Zebrastreifen, verkehrsberuhigte Zonen und Spielstraßen. Mit Erfolg. Die Zahl der Kinder, die durch Unfälle ums Leben kamen, konnte tatsächlich gesenkt werden.

Eine der größten internationalen Hilfsorganisationen

Was als Aktion für mehr Verkehrssicherheit in Deutschland begann, wurde bald zu einer der größten international aktiven Hilfsorganisationen. Und noch heute geht es um die Schwächsten - die Kinder. Um Kinder, die Opfer von grauenhaften Kriegen wurden. Um Kinder, deren Zuhause durch verheerende Erdbeben zerstört wurde. Um Kinder, deren Krankheit von Ãrzten in ihrem Land nicht geheilt werden kann. Und um Kinder, die oft ohne ihre Eltern brutal aus ihrer Heimat vertrieben wurden.

Der Satz, von dem sich Axel Springer damals leiten ließ, ist heute aktueller denn je: Seid nett zueinander. Er bedeutet: Helft einander. Und vor allem: Habt ein Herz für Kinder.